Bonsaischule Enger

Unsere Einkauftipps



Bonsai-Einkauftipps

Das Angebot zu Bonsai ist sehr umfangreich und bietet eine große Auswahl an Arten, Formen und Qualitäten. Es reicht von sehr jungen Bäumen, die erste Gestaltungsmaßnahmen erfahren haben, über "halbfertige" Bonsai, bis hin zu fertig gestalteten Meisterwerken der Bonsaikunst.
Das Alter eines Bonsai allein sagt wenig über den Wert der Pflanze aus. Wichtig ist eine schöne, klare Form des Baumes und ein attraktives Gesamtbild, das der Naturform der Pflanzenart möglichst nahe kommen sollte. Am einfachsten ist es sich in einem Bonsai-Fachgeschäft freundlich und fundiert beraten zu lassen. Dort erhalten Sie mit dem Baum eine exakte Benennung der Pflanze und Pflegehinweise.
Sie haben keinen Bonsai-Fachbetrieb in Ihrer Nähe? Macht nichts: Viele Bonsaifans versorgen sich mittlerweile über den Onlineshop ihres Vertrauens. Hinter www.bonsaischule.de steckt ein richtiger Bonsai-Produktionsbetrieb mit Onlineversand. Das merkt man auch am Telefon oder einer Mailantwort: ein direkter Draht zum Bonsaifachmann oder zur -frau.
Neben vielen Fachinformationen legt man hier auch besonderen Wert auf eine sichere Verpackung, damit das gute Stück unversehrt in Ihren Händen landet.
Vermeiden Sie den sogenannten Baumarkt-Bonsai, auch wenn der Preis noch so verlockend erscheint. Eine Baumschuljungpflanze, die lediglich in eine flache Schale gepflanzt wurde, ist noch lange kein gesunder und gepflegter Bonsai und bereitet zu Hause oft nur wenig Freude.


Woran erkennt man einen gesunden Bonsai?

Intensiv gefärbtes Laub ohne braune oder gelbe Flecken und ein gut durchwurzelter Ballen mit hellen Wurzelspitzen sind gute Zeichen für einen gesunden Bonsai. Wackelt die Pflanze in ihrem Gefäß, ist etwas mit dem Wurzelsystem nicht in Ordnung. Der Bonsai sollte weder ganz frisch umgepflanzt sein (nur frische Erde und keine hellen Wurzeln sichtbar), noch in einem verdichteten Lehmsubstrat kleben (Wurzeln wachsen an der Schaleninnenseite bereits in mehrfachen Ringen entlang).
Draht im Baum ist kein Zeichen für einen "echten" Bonsai. Er wird für Gestaltungszwecke nur einen begrenzten Zeitraum am Baum befestigt. Fachhändler entfernen den Draht vor dem Verkauf, soweit es die Gestaltung des Baumes zulässt. Keinesfalls sollte der Draht in den Bonsai eingewachsen sein.


Übung macht den Bonsai-Meister

Oft sind die sind die Hemmungen eines Bonsai-Einsteigers bei den ersten Gestaltungsmaßnahmen mit Zange oder Schere relativ groß.
Schadet das der Pflanze nicht? Trauen Sie sich ruhig!
Gestehen Sie sich etwas Einarbeitungszeit und Übung zu. Auch ein Fehlversuch darf mal vorkommen. Damit dieser nicht zu sehr schmerzt, sollte der erste Bonsai nicht zu hochwertig sein.
Am besten kauft man sich eine junge Pflanze im Alter zwischen 3 und 7 Jahren im Fachhandel. Mit 5 - 20 Euro sind Sie schon dabei. Die richtigen Tipps gibt es dort gratis dazu.
Für Einsteiger besonders geeignete Arten finden Sie im Bonsai A-Z.


Einheimische Bäume als Bonsai

Auch wenn Bonsai meistens mit Japan oder China in Verbindung gebracht werden, können auch einheimische Bäume wie z.B. Eichen, Buchen oder Birken als Bonsai verwendet werden. Dies ist sogar zu empfehlen, weil diese Arten bereits auf unser Klima eingestellt sind. Standortfremde Arten finden in unseren Regionen nicht immer optimale Wachstumsbedingungen (besonders im Zimmer).

ausgetopfter Bonsai mit frischen Wurzelspitzen


Ast mit Drahtnarben


heimische Arten sind unserem Klima angepasst und daher robust